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Donald Trump trifft Mahmoud Abbas in Bethlehem

PNN/ Bethlehem/

US-Präsident Donald Trump ist am zweiten Tag seines Besuches in Israel und Palästina um kurz vor 10 Uhr mit seinem Konvoi durch die abgeriegelten Straßen Bethlehems gefahren, um sich mit Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas im Präsidentenpalast zu einem etwa einstündigen Gespräch zu treffen.

Trump wurde von Abbas, Militärbeamten und religiösen Führern empfangen, bevor sich die beiden Präsidenten zu einem kurzen Gespräch hinter verschlossenen Türen zurückzogen. Auf das private Gespräch folgte eine ebenfalls kurze Pressekonferenz, nach der Trump Bethlehem wieder verlassen hat, um das Holocaust Gedenkmuseum und Israel Museum in Jerusalem zu besuchen.

In der gemeinsamen Pressekonferenz hat Trump gesagt, dass „die USA hier ist, um den Traum von Frieden für junge jüdische, muslimische und christliche Kinder zu verwirklichen“. Er fügte hinzu, dass ihm Abbas zu gesichert hat, auf dieses Ziel in gutem Glaube zu zu arbeiten und, dass Benjamin Netanyahu das Gleiche versprochen habe“.

Mahmoud Abbas nutzte die Gelegenheit einer gemeinsamen Pressekonferenz, um seine Hoffnung, dass Israel den „fairen und humanen Forderungen“ der knapp 1.600 hungerstreikenden Gefangenen, die heute den 37. Tag des Massen-Hungerstreiks absolvieren werden, nachkommen und diese einhalten werde.

Weiterhin gab er bekannt, dass in Hinblick auf Frieden zwischen Israel und Palästina das Problem nicht zwischen ihnen und dem Judentum ist, sondern vielmehr zwischen der Besatzung und ihnen liege“.

„Unser Problem ist mit der Besatzung und den Siedlungen und dem Scheitern Israels den Staat Palästina auf gleiche Weise anzuerkennen wie wir sie [Israel] anerkennen. Und wir hoffen, dass die Geschichte bezeugen kann, dass Präsident Donald Trump derjenige war, der Frieden geschaffen hat. Das Problem liegt nicht zwischen uns und dem Judentum, es liegt zwischen uns und der Besatzung.“

Für den einstündigen Aufenthalt Donald Trumps in Bethlehem wurden schätzungsweise 2000 Soldaten der palästinensischen Präsidentenbrigade in der Stadt eingesetzt.