Palästinensische Männer beim zweiten Freitagsgebet an Abrahams-Moschee. Beten unter Aufsicht bewaffneter, israelischer Soldaten, 27.7.2012. Credit: AFP PHOTO / HAZEM BADER

Tausende israelische Siedler stürmen Abrahams-Moschee in Hebron

PNN/ Hebron/

Tausende israelische Siedler haben am Donnerstagmorgen, von schwer bewaffneten Soldaten eskortiert, Abrahams-Moschee in Hebrons Altstadt gestürmt, um den jüdischen Feiertag Passah zu markieren.

Israelische Besatzungskräfte (IOF) hatten zuvor die Gegend um die Moschee für betende Muslime und nicht jüdische Besucher abgesperrt und so den jüdischen Siedlern Zugang zu Abrahams-Moschee geschaffen.

Das palästinensische Ministerium für religiöse Stiftungen verurteilte den Sturm als Schändung Abrahams-Moschee und betender Muslime. Zudem stellen solche Maßnahmen Verletzungen des Rechts auf Religionsfreiheit dar – verankert und genehmigt durch internationales Recht und diverse Verträge.

Das Ministerium hat außerdem alle besorgten Institutionen dazu aufgerufen sich gegen die unaufhörlichen, israelischen Aggressionen islamischen Gebetsstätten gegenüber auszusprechen und hat gleichzeitig vor israelischen Versuchen, die geistige Einstellung der Muslime zu verändern, gewarnt.

Es ist keine Seltenheit das israelische Siedler und Israelis in Begleitung von schwer bewaffneten Soldaten muslimische Gebetsstätten stürmen und Touren durch die Heiligtümer erhalten, während es Muslimen und anderen Besuchern nicht erlaubt wird sich gleichzeitig dort aufzuhalten. Fast täglich stürmen israelische Siedler und Israelis zu Hunderten die Gegend um die Al-Aqsa Moschee, die die drittheiligste Gebetsstätte im Islam ist.

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