Siedler zünden palästinensisches Land an

Siedler schießen auf palästinensische Schule und machen danach Fotos

PNN/ Nablus/

Israelische Siedler haben am Donnerstag eine Schießerei auf eine weiterführende, palästinensische Schule in Burin, einem Dorf südlich von Nablus im Westjordanland, eröffnet.

Ghassan Daghlas, der die Siedleraktivitäten in dieser Gegend überwacht, hat PNN berichtet, dass eine Gruppe von 12 israelischen Siedlern auf den Schulhof gestürmt sind und angefangen haben zu schießen, was die Schüler in Panik versetzte. Er fügte hinzu, dass die Eltern der Schüler gegen die Siedler aufgestanden sind, um sie dazu zu bringen den Schulhof zu verlassen.

Die Siedler sollen außerdem Fotos von der Schule nach Beendigung der Attacke gemacht haben. Daghlas zufolge sollen israelische Soldaten in ihren Wachtürmen bei dem Überfall der Siedler auf die Schule zugeschaut haben, sie allerdings erst dazu gebracht haben zu gehen, als Auseinandersetzungen zwischen den Eltern und den Siedlern ausgebrochen sind. Es gab keine Verletzte bei diesem Vorfall.

Gewalt von radikalen israelischen Siedlern gegen Palästinenser ist alltäglich. Attacken auf Moscheen und private Grundstücke, Entwurzelung von Olivenbäumen und Zerstörung von lebenswichtiger Ernte für Palästinenser, Überfälle auf hilflose, palästinensische Gemeinden, Anzünden von Häusern, sowie Schießereien, zählen zu den am häufigsten vorkommenden Belästigungen gegen Palästinenser.

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