#شاهد : لحظة الاعتداء على والد الشهيد باسل الأعرج من قبل الاجهزة الأمنية الفلسطينية في مدينة رام الله.#أبو_الشهيد

Publicado por ‎شبكة قدس الإخبارية‎ en Domingo, 12 de marzo de 2017

Palestinian Security schlägt Protest gegen Gerichtsverfahren des Märtyrers al-Araj nieder

PNN/ Ramallah/

Die palästinensischen Kräfte für nationale Sicherheit haben Sonntagmorgen einen Protest in Ramallah gegen ein Gerichtsverfahren gegen den Märtyrer Basel al-Araj niedergeschlagen.

Basel al-Araj, der Anfang dieser Woche in einem zweistündigen Gefecht mit israelischen Soldaten in seinem Haus in al-Bireh erschossen wurde, sollte mit fünf weiteren Palästinensern wegen unrechtsmäßigen Waffenbesitzes und der Formierung einer Widerstandszelle vor einem palästinensischen Gericht verurteilt werden.

Das Verfahren gegen den Anti-Besatzungs Aktivisten al-Araj wurde aufgrund des geltenden Gesetzes „Tod des Angeklagten“ vorerst eingestellt. Das Verfahren gegen den Rest der fünf Aktivisten wurden auf den 30. April verschoben.

Berichten zufolge sollen in Folge des Protestes vor dem Gericht in Ramallah vier Palästinenser, unter ihnen ein Ex-Gefangener, festgenommen worden sein. Einige der Protestierenden wurden während des Einsatzes der Sicherheitskräfte verletzt. So auch der Vater des als Märtyrer gefeierten Aktivisten Basel al-Araj.

Eine Videoaufnahme des Protestes des QudsNetwork zeigt die palästinensischen Kräfte aggressiv gegen die Protestierenden vorgehen. In dem Video ist den Stimmen der Protestierenden zu entnehmen, dass die Kräfte mit Schlagstock und Schild gegen den Vater al-Arajs vorgehen.

Unter den von den Sicherheitskräften Angegriffenen sollen sich Palestine TV Reporter Jihad Barkat, der Kameramann Muhammad Abu Shusha des jordanischen Outlets Royal TV, deren Reporter Hafith Abu Sabra, der Reporter Ahmad Milhem der Watan Agentur, sowie die Anwälte Farid al-Atrash und Omar Assaf befinden.

Basel al-Araj, ein Pharmazeut, Schriftsteller und politischer Aktivist, verehrt für seinen Intellekt, verfolgt für seinen Einsatz gegen die Besatzung Israels, war zum Zeitpunkt seines Todes 31 Jahre alt und verbrachte einige Zeit im Gefängnis der Palestinian Authority. Während seiner fünfmonatigen Haft, ohne jegliche Anklage oder Erklärung, trat er einem Hungerstreik bei, in Zeiten in denen Berichte über Folter und Misshandlungen in PA-Gefängnissen öffentlich wurden. Seit seiner Freilassung im vergangenen September befanden sich israelische Behörden auf monatelanger Suche nach al-Araj, dem sie vorwarfen „Kopf einer Terrorzelle, die Anschläge auf Israelis und Sicherheitskräfte plant“, zu sein.

Sein Leichnam wird seiner Familie bis heute von israelischen Behörden vorenthalten.

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